Magnetresonanztomographie in der pädiatrischen Bildgebung

Der Abteilung Pädiatrische Bildgebung stehen im Inselspital Magnetresonanztomographen mit Feldstärken von 1.5 und 3.0 Tesla zur Verfügung. Bei der Magnetresonanztomographie (MRT) werden, ohne Anwendung von Röntgenstrahlung, mittels eines starken Magnetfeldes und Radiowellen überlagerungsfreie Schnittbilder der zu untersuchenden Körperregion in beliebiger Raumrichtung erstellt. Weichteile und Organe können in hoher Auflösung in ihrer Gestalt sowie Funktion dargestellt werden. Sowohl für klinische Fragestellungen als auch zu Forschungszwecken bieten wir ein umfassendes Spektrum der pädiatrischen Diagnostik an.

Gesundheitliche Risiken durch Magnetfeld und Radiowellen bestehen bei der MRT nicht. Da es während der Untersuchung zu lauten Klopfgeräuschen kommen kann, helfen wir gerne bei der Verwendung eines Gehörschutzes.

Herzschrittmacher, Innenohrprothese, Nervenstimulationsgeräte oder sonstige medizinische und auch nicht-medizinische Fremdmaterialien (z.B. Metallsplitter) sind nicht oder nur bedingt für eine Untersuchung geeignet, so dass Sie uns bitte unbedingt vor Untersuchungsbeginn über deren Vorhandensein informieren.

Für die Untersuchung sind alle metallischen Gegenstände, z.B. Schmuck, Haarnadeln oder Tascheninhalte abzulegen, auch an Kleidungsstücke sollte hierbeigedacht werden (z.B. Pailletten).

Während der Untersuchungsdauer von 15 bis 30 Minuten ist es notwendig, dass Ihr Kind ruhig liegt. Zur Unterstützung können sie während der Untersuchung bei Ihrem Kind bleiben und auch die Lieblings-CD (z.B. ein Hörbuch oder beruhigende Schlaflieder) von zu Hause mitbringen. So können wir die Anzahl der notwendigen Sedierungen (Narkosen) auf ein Minimum reduzieren. Wenn, insbesondere bei Kleinkindern, eine Sedierung dennoch notwendig sein sollte, ist Ihr Kind bei unseren Kollegen der Anästhesie bestens aufgehoben. In Abhängigkeit der Fragestellung kann es zur verbesserten Beurteilbarkeit erforderlich sein ein Kontrastmittel zu verabreichen.

Über die Notwendigkeit einer Kontrastmittelgabe oder einer Sedierung werden wir Sie selbstverständlich vorgängig informieren.