Speiseröhren- und/oder Magen-Darm-Untersuchung (Schluckakt/Magen-Darm-Passage)

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Was ist eine Speiseröhren-/Magen-Darm-Untersuchung?
Diese mit Kontrastmittel durchgeführte Untersuchung zeigt die Anatomie, das heisst, die Lage und Form, sowie die Funktion der Speiseröhre, des Magens und der daran anschliessenden Dünndarmanteile.

Was wird gemacht?
Die Untersuchung wird in unserem Durchleuchtungsraum durchgeführt. Ihr Kind liegt während der Untersuchung auf dem Röntgentisch. Die kontrastmittelhaltige und aromatisierte Flüssigkeit wird je nach Alter und Trinkgewohnheiten im Schoppen, in einer Schnabeltasse oder im Becher mit Trinkhalm verabreicht. Kann Ihr Kind nicht selbständig trinken, kann das Kontrastmittel auch über eine Magensonde gegeben werden. Auf einem Bildschirm können Sie und Ihr Kind die Untersuchung mitverfolgen, welche mit Speicherbildern festgehalten wird.
Je nach Fragestellung erfolgen in bestimmten Zeitabständen weitere Aufnahmen. Während der Wartezeit darf Ihr Kind erst essen und trinken, wenn es der untersuchende Arzt oder die Ärztin erlauben.

Wie lange dauert die Untersuchung?
Die Untersuchungsdauer kann bis zu 6 Stunden betragen, falls der gesamte Dünndarm und Teile des Dickdarms mituntersucht werden müssen.
Für die gesamte Dauer der Untersuchung können Sie bei Ihrem Kind bleiben (ausgenommen sind schwangere Frauen während der Durchleuchtungsphase der Untersuchung).

Wie bereite ich mein Kind vor?
Der Magen muss für die Untersuchung leer sein. Ihr Kind muss für die Untersuchung nüchtern/hungrig sein.

  • Säuglinge und Kinder bis 2 Jahre: Vor der Untersuchung 4 Std. nüchtern (keine feste Nahrung und keine Flüssigkeit)
  • Kinder von 2 – 16 Jahre: Nüchtern ab Mitternacht (keine feste Nahrung und keine Flüssigkeit)

Ein ruhiges Kind vereinfacht die Untersuchung sehr, so dass ein mitgebrachter Nuggi oder ein Schoppen wie auch persönliches Spielzeug oder ein Lieblingsbuch zum Vorlesen während der Untersuchung hilfreich sein kann.

Erklären Sie Ihrem Kind über die bevorstehende Untersuchung so viel, wie es Ihrer Meinung nach verstehen kann.

Die für die Untersuchung erforderliche Dosis an Röntgenstrahlen ist für die Gesundheit Ihres Kindes nicht schädlich.

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